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Meißen

Meissen Dom

Etwa 25 km nordwestlich von Dresden befindet sich die Wiege Sachsens mit ihrer über 1.000 Jahre alten wechselvollen Geschichte, die kleine verträumte Stadt Meißen.

Hier dreht sich seit etwa 300 Jahren alles um das „Weiße Gold“ - das Meißner Porzellan. Sehenswert ist die bekannte Staatliche Porzellanmanufaktur. In der Schauwerkstatt erhalten Sie sehr anschaulich einen Einblick in die Herstellung des Porzellans, welches vom berühmten Alchimisten Johann Friedrich Böttger sowie dessen Mitstreiter 1708 auf der Jungfernbastei in Dresden erfunden wurde.

Meissen Burgberg

Danach lohnt sich die Besichtigung der historischen Innenstadt mit ihrem harmonischen mittelalterlichen Stadtzentrum; dem spätgotischen Rathaus, der Frauenkirche und den wunderschön restaurierten Gebäuden. Über kleine enge Gassen und Treppen gelangen sie zum Burgberg. Dort befindet sich das Schloss Albrechtsburg mit dem gotischen Wendelstein, erbaut für die Hofhaltung der Wettiner, aber nie von ihnen bewohnt. Weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Burgberg sind der gotische Dom mit der Fürstenkapelle, diverse Domherrenhäuser und das ehemalige Bischofsschloss.

Vom Plateau aus haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf die Meißner Elblandschaft.

Alternativ dazu bietet sich die Besichtigung weiterer Sehenswürdigkeiten an:

    Schloss Moritzburg

    • Auf halber Strecke nach Dresden zurück befindet sich das ehemalige Jagdschloss der Wettiner – Schloss Moritzburg. Wegen seinem Wildreichtum ließ hier im 16. Jahrhundert der sächsische Herzog Moritz ein Jagdschloss errichten. Etwa zweihundert Jahre später ließ August der Starke durch seine besten Architekten den Reanissance- Vorgängerbau zu einem repräsentativen Jagd- und Lustschloss umbauen. Für mehrere Generationen diente dieses Ensemble den Wettinern als Bühne für Jagdgesellschaften, Feste und Lustbarkeiten. Heute wird das Schloss als Museum genutzt. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehört der weltweit umfangreichste Bestand mit kostbar bemalten, gepunzten und geprägten Ledertapeten, eine historische Jagdtrophäensammlung, das Federzimmer sowie barocke Möbel, Gemälde und Porzellane des 18. Jahrhunderts aus Meissen und Ostasien.
    • In den 70-er Jahren wurde das Schloss als Filmkulisse für das deutsch- tschechische Kultmärchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" der tschechischen Schriftstellerin Božena Němcová genutzt. Im Winter 2009/2010 fand auf dem Schloss zu diesem Thema eine Sonderausstellung statt, die mehr als 150.000 Besucher in ihren Bann zog. Diese Ausstellung findet seitdem jährlich im Winterhalbjahr im Schloss statt und zeigt u.a. die Originalkostüme aus diesem wunderschönem Märchenfilm.

      Fasanenschloss

    • Unweit des Jagdschlosses über einen bequemen Waldweg zu Fuß oder mit der Pferdekutsche zu erreichen, befindet sich das kleine, im chinoisen Stil errichtete Fasanenschlösschen. Den Auftrag dazu gab der Urenkel von August dem Starken, der es in den Sommermonaten für Festlichkeiten nutzte. Eingebettet wurde die Anlage in eine künstlich angelegte Landschaft mit Mole, Leuchtturm und den nachgestalteten Dardanellen. Seit 2007 ist das kleine Schlösschen nach aufwendiger Restaurierung wieder geöffnet und erstrahlt im alten Glanz.
    • Kombinierbar ist der Besuch von Moritzburg mit einer Fahrt auf dem sog. „Lößnitzdackel“, einer Schmalspurbahn mit 750 mm Spurweite. Bei einer Gesamtstrecke von 16,5 km schnauft sie durch den Lößnitzgrund von Radebeul nach Rabeberg, vorbei am Schloss Moritzburg.

    Dauer: 5 Stunden

    Meissner Dom